Die Freien Wähler Oberstdorf möchten sich aktiv in die Arbeit des künftigen Senioren- und Behindertenbeirats einbringen und wir freuen uns, an den aktuellen Sitzungen teilnehmen zu dürfen. Bei einem ersten Kennenlernen der interessierten künftigen Mitglieder am 23. Juli 2026 wurden erste Vorstellungen und Erwartungen ausgetauscht. Großes Engagement der Oberstdorfer Bürger und Bürgerinnen war zu verspüren.
Ein ausführliches Statement von Bürgermeisterin Chantalle Schubert zur zukünftigen Ausrichtung des Beirats wurde verlesen, da sie selbst nicht teilnehmen konnte.
Das nächste Treffen gemeinsam mit der Ersten Bürgermeisterin Chantalle Schubert ist für den 20. August geplant.
Als Teilnehmer am Prozess zur möglichen Bildung des neuen Senioren- und Behindertenbeirates bringen die Freien Wähler gerne ihre Gedanken und Anregungen ein. Aus unserer Sicht kann eine klare Aufgabenverteilung dazu beitragen, die Arbeit des Beirates nachhaltig zu unterstützen. Arbeitsgruppen könnten sich mit einzelnen Themenbereichen befassen, während ein Vorstand die Arbeit koordiniert und die langfristige Entwicklung begleitet.
Die Senioren- und Behindertenbeauftragten sehen wir als wichtige Ansprechpartner und Verbindung zwischen den Bürgerinnen und Bürgern, dem Gemeinderat und der Verwaltung.
Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit allen Beteiligten Wege zu finden, die Lebensqualität von Seniorinnen, Senioren und Menschen mit Behinderung in Oberstdorf weiter zu verbessern.
Unsere Idee ist eine Veranstaltung, bei der Seniorinnen und Senioren im Mittelpunkt stehen. Vereine, soziale Einrichtungen, Hilfsangebote und ehrenamtliche Initiativen sollen die Möglichkeit erhalten, sich vorzustellen, Kontakte zu knüpfen und über ihre Angebote zu informieren. Gleichzeitig soll Raum für Begegnungen, Gespräche und neue Netzwerke geschaffen werden.
Dabei geht es nicht nur um Information, sondern vor allem um Gemeinschaft. Viele Angebote sind bereits vorhanden – oft fehlen jedoch die Kontakte oder das Wissen darüber, welche Unterstützungsmöglichkeiten es gibt.
Das Konzept wurde Bürgermeisterin Chantalle Schubert vorgestellt und sehr positiv aufgenommen. Besonders freuen wir uns darüber, dass wir inzwischen die grundsätzliche Zusage erhalten haben, die Veranstaltung in Oberstdorf durchführen zu können. Derzeit arbeiten wir an den nächsten Schritten und prüfen gemeinsam mögliche Partner, Inhalte und den organisatorischen Rahmen.
Wir sind überzeugt: Ein starkes Miteinander beginnt mit Begegnungen. Deshalb möchten wir dieses Projekt in den kommenden Monaten Schritt für Schritt überparteilich weiterentwickeln und gemeinsam mit vielen Beteiligten auf den Weg bringen.
Warum ist uns dieses Projekt wichtig?
Aktueller Projektstand
✅ Konzept entwickelt
✅ Gespräche mit der Bürgermeisterin geführt
✅ Grundsätzliche Unterstützung für die Durchführung erhalten
🟡 Programm und Beteiligte abstimmen
🟡 Organisation und Terminplanung vorbereiten
⬜ Öffentlichkeitsarbeit und Einladungen starten
Diese Veranstaltung soll mehr sein als ein einmaliger Aktionstag. Sie soll den Startschuss für ein stärkeres Miteinander, mehr Austausch und ein aktives Netzwerk für Seniorinnen und Senioren in Oberstdorf geben.
Seniorinnen und Senioren leisten viel für Oberstdorf – durch Erfahrung, Engagement und ehrenamtliche Arbeit. Sie verdienen Wertschätzung, Orientierung und Teilhabe.
Unser Ziel ist es, Strukturen zu schaffen, die unterstützen statt überfordern und ein gutes Leben im Alter ermöglichen.
Ein Seniorenpolitisches Gesamtkonzept
Wir setzen uns für die Erstellung eines Seniorenpolitischen Gesamtkonzepts ein.
Dabei geht es um einen ganzheitlichen Blick auf das Leben im Alter – kein Stückwerk, sondern ein abgestimmtes Konzept.
Berücksichtigt werden sollen unter anderem:
So schaffen wir eine verlässliche Grundlage für Entscheidungen – heute und in Zukunft.
Ehrenamt stärken – Helferkreise begleiten
Oberstdorf lebt von einem starken Ehrenamt.
Gerade im Bereich der Seniorenarbeit engagieren sich viele Menschen mit großem Einsatz.
Wir wollen Helferkreise kommunal begleiten, vernetzen und unterstützen – damit Engagement langfristig möglich bleibt und nicht zur Überforderung wird.
Koordination, Anerkennung und klare Ansprechpartner sind dafür entscheidend.
Eine Koordinationsstelle für Seniorenarbeit
Viele Angebote sind vorhanden – doch oft fehlt der Überblick.
Deshalb setzen wir uns für die Einrichtung einer Koordinationsstelle für Seniorenarbeit ein.
Diese soll:
Eine feste Anlaufstelle schafft Klarheit und erleichtert den Zugang zu Unterstützung.
Mehrgenerationen-Begegnungsstätte
Begegnung ist der beste Schutz vor Einsamkeit.
Wir unterstützen die Idee einer Mehrgenerationen‑Begegnungsstätte, in der Jung und Alt zusammenkommen können.
Ein solcher Ort fördert:
Kooperation mit Hochschule – neue Impulse nutzen
Wir sehen großes Potenzial in der Zusammenarbeit mit Hochschulen, insbesondere im Bereich sozialer Förderprojekte.
Studierende können neue Perspektiven einbringen, Projekte begleiten und innovative Ansätze entwickeln – praxisnah und im Austausch mit dem Ort.
So verbinden wir wissenschaftliche Impulse mit den konkreten Bedürfnissen vor Ort.